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Weltcup-Heldinnen bei Horses & Dreams mees Italy

21. April 2009

Aus dem Spielerparadies direkt ins italienische Flair am Teutoburger Wald: Die beiden deutschen Frauen, die beim Weltcup-Finale in Las Vegas für Furore sorgten, kehren der Hallensaison den Rücken und erobern den Hof Kasselmann. Auf Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Nummer eins der Springreiter-Welt und alte und neue Weltcupsiegerin, dürfen sich die Pferdesportfans genauso freuen wie auf Isabell Werth (Rheinberg), die als Weltcup-Zweite der Dressurreiter aus den USA zurückkehrt. Das ist nur ein Indiz für ein außergewöhnliches Wochenende im Osnabrücker Land: Horses & Dreams meets Italy vom 22. bis 26. April lockt mit außergewöhnlichem Programm, mit Erlebniswelten, Sport auf hohem Niveau und dem Zauber Italiens, der sich durch die gesamte Veranstaltung zieht.

 

Werth wie auch Michaels-Beerbaum sind wahrlich nicht die einzigen „Promis“ bei Horses & Dreams 2009. Im Springen gesellen sich der Weltcup-Sechste Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und der Zehnte des Weltcups, Marcus Ehning (Borken) dazu, mit Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) kommt der Olympiazweite nach Hagen a.T.W. Isabell Werth trifft ihre Olympia-Kolleginnen Heike Kemmer (Winsen) und Nadine Capellmann (Würselen) wieder und auch Mitbwerberinnen aus den Niederlanden und Dänemark. Imke Schellekens-bartels gewann Silber mit der Oranje-Equipe, Nathalie zu Sayn-Wittgenstein und Anne van Olst bescherten Dänemark das erste Olympia-Bronze in der Dressur.

 

Auf dem Hof Kasselmann in Hagen a.T.W. wird die internationale grüne Saison der Spring- und Dressurreiter in Deutschland eröffnet und der Einladung des Hausherren folgen prompt Reiterinnen und Reiter aus 31 Nationen. Ein großzügig bemessenes Turniergelände wartet auf sie und die Besucher, eine Ausstellungslandschaft, die Ihresgleichen sucht, der RWE-Palazzo, der Eröffnungsveranstaltung und den Konzertabend Una Festa Italiana bietet und die Premiere des Bildungsforums Pferdegesundheit und Reitplatz. Der Gesamtetat für die Horses & Dreams meets Italy liegt angesichts dieser Dimensionen bei rund 1 Million Euro. Das Preisgeld beläuft sich auf rund 150.000 Euro für insgesamt 36 Prüfungen, davon allein rund 100.000 Euro für das CSI3* und 31.500 Euro für das CDI3*. Tatsächlich ist Horses & Dreams meets Italy ein sportlicher Treffpunkt für Athleten mit durchaus unterschiedlichen Interessen, von ambitionierten kleinen Voltigierern bis eben zu Spring- und Dressurreitern internationalen Formats.

 

In Hagen a.T.W. wird das Deutsche Berufsreiter-Championat Dressur entschieden, mit Abstand einer der anspruchvollsten Wettbewerbe, die die Dressurszene kennt. Was sorgsame Ausbildung bedeutet, offenbart der MedienCup – die Serie für acht bis zehn Jahre alte Dressurpferde. Der Nachwuchspferde Grand Prix (FN) ist ein Schaufenster der künftigen Championatskandidaten, gewissermaßen eine Überprüfung von Pferd und Reiter auf dem Weg nach oben und dort ist die Luft ja bekanntlich dünn. Freuen dürfen sich die Zuschauer auch auf den neuen Champion der Berufsreiter Springen, der bereits am vergangenen Sonntag gekürt wurde. Der im schleswig-holsteinischen Groß Niendorf lebende Japaner Takashi Haase gewann erstmals den Titel.

 

Alles nimmt irgendwann einen Anfang und den Ausblick auf das, was da auf dem Wege ist, vielleicht mal die Turnierplätze dieser Welt zu erobern, gewährt der Cup der Sparkasse Osnabrück und der RWE Voltigier Cup. Der einfache Reiterwettbewerb und das Bockturnier der Voltigierer haben sich zum begehrten Ziel der angehenden Reitsportpromis im Osnabrücker Land entwickelt und entsprechend groß ist der Andrang in Hagen a.T.W…..