Champions Day: Bei Horses & Dreams meets Italy geht es um Edelmetall
Seit dem Jahr 2003 ist der Hof Kasselmann Gastgeber des Deutschen Berufsreiter-Championats der Dressur und vom 22. bis 26. April wird im internationalen Rahmen der Horses & Dreams meets Italy zum siebten Mal um die Krone der deutschen Berufsreiter geritten. Mit insgesamt drei schweren Wettbewerben – darunter das Finale der besten Drei mit Pferdewechsel – zählt das Championat zu den Glanzlichtern von Horses & Dreams auf dem Hof Kasselmann.
Für den Hausherrn Ullrich Kasselmann und Sohn Francois birgt das Deutsche Berufsreiter-Championat in jedem Jahr einiges an Aufregung, was weniger mit organisatorischen Anforderungen zusammen hängt, sondern mehr mit der sportlichen Herausforderung an den „Rails“. Beide drücken der Dame des Hauses - Bianca Kasselmann – stets die Daumen und die Frage, wessen Adrenalinspiegel höher steigt - der der Reiterin oder der „ihrer beiden Männer“, kann nicht sicher beantwortet werden. 2009 tritt Bianca Kasselmann als Titelverteidigerin an und wie immer mangelt es nicht an Mitbewerbern. Etliche hocherfolgreiche Berufsreiter haben dies bedeutende Championat bereits gewonnen.
Mannschafts-Weltmeister und –Olympiasieger Hubertus Schmidt (Borchen) trug sich allein fünf Mal in die Siegerliste ein. Ausbilder wie Herbert Boger (Hamburg), Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen), Falk Rosenbauer (Lütjensee) oder Rudolf Zeilinger (Emsbüren) zählen zu den Medaillengewinnern und erst zwei Mal konnten Frauen den Titel gewinnen: 2005 Katrin Bettenworth und 2008 Bianca Kasselmann.
Zum Championat werden ausschließlich Berufsreiter zugelassen, also Pferdewirtschaftsmeister – Reitausbildung - Berufsreitlehrer FN und Pferdewirte mit der Leistungsklasse 1 und 2. Der Weg zum Titel hat es in sich. Eröffnet wird der Run auf Gold, Silber und Bronze mit wohl gesetzten Piaffen, Passagen und Pirouetten – es geht vom Fleck weg in den Grand Prix de Dressage. Die zweite Qualifikation erfolgt im Grand Prix Special, dem anspruchsvollsten, was die Dressur zu bieten hat und die wertnotenbesten drei Teilnehmer aus diesen beiden Wertungsprüfungen treten dann zum Finale im Kurz-Grand-Prix mit Pferdewechsel an.
Der Pferdewechsel zählt zu den spektakulärsten Ereignissen der Dressur, denn alle drei Teilnehmer des Finales haben nur wenig Zeit, sich auf die Pferde ihrer Mitbewerber einzustellen. Viel offenbart sich in diesen Vorstellungen: Die Qualität und Ausbildung der Pferde, aber auch die Qualität der Reiter, deren Feingefühl und Professionalität in hohem Maß gefordert ist. Am Donnerstag, Samstag und Sonntag steht das Deutsche Berufsreiter-Championat im Fokus des Interesses……






